Autor: Mario Kablau
Ein Bildschirmschoner für die Wii!
Vermutlich werden alle Besitzer von Windows XP oder Vista den mitgelieferten Bildschirmschoner „Aquarium“ schon einmal getestet haben. Was bei alten Röhrenmonitoren noch dafür sorgen soll, dass sich das Bild nicht einbrennt, ist zwar heute größtenteils überflüssig und Energieverschwendung, aber trotzdem sind Bildschirmschoner nicht tot zu kriegen. So bringt jetzt auch Hudson so etwas in der Art auf WiiWare heraus, was also auf keinen Fall als Spiel bezeichnet werden kann. Für 500 Wii Points bekommt man 227 Blöcke Software, die wohl keiner wirklich braucht...
Startet man das Aquarium, dann fällt zunächst auf, dass es grafisch relative gut aussieht. Die Fische, das Wasser und die Lichteffekte sind für einen WiiWare Titel erstaunlich gut, allerdings ist das auch schon so gut wie alles, was man geboten bekommt. Zu Beginn darf man dann zunächst sein Aquarium aufbauen und hat dabei die Auswahl zwischen verschiedenen Objekten, Hintergründen, Böden, Glas-Effekten, Lichtfarben und 40 Fischarten.
Die Fische sind ja ohne Frage quasi der Hauptcharakter des Spiels und sehen dementsprechend gut aus. Die einzige Interaktionsmöglichkeit ist das Füttern, was leider nicht ganz so gut gelungen ist, da man das Fressen nicht animiert hat, wie man sich das bei einem Aquarium nun mal vorstellt. Stattdessen schwimmen die Fische einfach am Futter vorbei und dabei verschwindet es kurzerhand. Musiktechnisch bekommt man mehr oder weniger abwechslungsreiche orchestrale Stücke geboten.
Erstaunlicherweise wird sogar WiiConnect24 genutzt, denn man kann sein Aquarium komplett an einen Freund schicken, um zu zeigen, was man gemacht hat.