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Reviews: WiiWare

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Pirates - The Key of Dreams

Action

14.09.2008

Autor: Mario Kablau

 

 

Die Piraten sind los!

 

In Pirates – The Key of Dreams geht es, wie der Titel schon sagt, um den Schlüssel der Träume. Dabei handelt es sich um ein wertvolles Stück, das Träume wahr werden lassen kann. Angeblich befindet sich der Schlüssel in den Händen von Piraten, also machen sich ehrliche Männer als Piraten getarnt auf den Weg, das Vertrauen der Korsaren zu gewinnen, um den Schlüssel finden zu können.

 

Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad startet man auf einem kleinen, mittleren oder großen Schiff und steuert sich durch die Häfen dieser Welt. Die Wiimote wird dabei quer gehalten, gelenkt mit dem Steuerkreuz und vorwärts „gefahren“ mit der B-Taste. Die Tasten 1 und 2 dienen zum Abfeuern von Primär- und Sekundärwaffe. Primärwaffen sind die seitlich liegenden Kanonen, wobei je nach Größe des Schiffes zwischen zwei und vier auf einer Seite angebracht sind und Sekundärwaffen sammelt man im Spiel verschiedene ein. Diese nach vorne abgefeuerten Waffen können Fanghaken, Sägeblätter, Feuerwerkskörper oder Bomben sein. Genug Vielfalt ist auf jeden Fall vorhanden und durch die extrem hohe Durchschlagskraft dieser Waffen kommt auch ein taktisches Element ins Spiel. Verfeuert man sein ganzes Pulver und landet auf einmal in einem Hinterhalt, dann kann es eng werden.

 

So steuert man sich also in einer Ansicht von schräg oben durch die recht ansehnlich gestalteten Häfen und trifft dabei auf viele Gegner. Die Aufgaben sind relativ einseitig, so muss man entweder nur den Ausgang finden, alle Handelsschiffe kentern lassen oder die Werften der Feinde zerstören. Obwohl die Umgebungen sehr abwechslungsreich sind, von England über Persien und die Arktis bis hin zum Bermuda-Dreieck, gibt es kaum Variation, da man Level für Level das gleiche macht. Die Musik geht leider gar nicht, vor allem, weil es nur einen Titel gibt, der schon nach wenigen Sekunden tierisch auf die Nerven geht. Die Soundeffekte sind okay, aber auch nichts weltbewegendes, Sprachausgabe gibt es nicht, aber wenigstens sind alle Texte auf Deutsch.

 

Am Umfang kann man sich kaum beklagen, denn es gibt 35 Levels, was insgesamt etwa 5-8 Stunden Spielzeit bedeutet und dazu noch einen Mehrspieler-Modus. In diesem können bis zu vier Spieler (die Plätze können auch durch Bots aufgefüllt werde) direkt gegeneinander antreten. Dazu gibt es an allen Schauplätzen des Spiels eigens gebaute Kampfarenen, in denen dann die maximal vier Boote schippern und möglichst viele Punkte sammeln müssen. Zerstört man ein gegnerisches Schiff, dann gibt es einen Punkt, wer zu erst den vorher festgelegten Wert erreicht, gewinnt das Spiel. Durch die unterschiedlichen Schiffsgrößen kann man sogar dafür sorgen, dass schlechtere Spieler auch mithalten können. Wirklich lange fesseln kann dieser Modus jedoch nicht, da man im Prinzip einfach nur stupide herum ballert. Da die Arena immer komplett auf dem Bildschirm dargestellt wird, sieht auch jeder immer, wo die anderen gerade sind und daraus folgende sind die Umgebungen nicht wirklich groß geraten. Splitscreen wäre auf jeden Fall spannender gewesen.

 

 

Meckerecke

 

Neben der extrem schlechten Musik und dem eintönigen Gameplay gibt es noch ein paar Dinge zu bemängeln. So ist die Schriftart bei den Zwischensequenzen sehr unglücklich gewählt, so dass man sie kaum lesen kann. Da man gleichzeitig noch durch die Musik genervt wird und der „weiter“ Knopf wirklich exzessiv blinkt, kann man sich kaum auf den Text konzentrieren.

 

Des Weiteren konnten sich die Entwickler wohl nicht entscheiden, wie man die Wiimote halten soll. Zu Wasser steuert man alle quer und bestätigt Aktionen mit der 2-Taste und im Menü muss man dann auf einmal hochkant zugreifen und alles mit der A-Taste bestätigen. Vor allem wegen des Fehlens eines Hinweises darauf, verwirrt der ständige Wechsel total. Nachvollziehbar ist dieses hin und her auch nicht.


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Fazit

Pirates – The Key of Dreams ist ein durchschnittlicher WiiWare-Titel, bei dem man für die 1.000 Punkte auf jeden Fall genug Spielzeit, dafür aber zu wenig Abwechslung geboten bekommt. Der Mehrspieler-Modus ist leider wenig durchdacht und eine Online-Variante fehlt leider völlig. Die Grafik ist ganz ordentlich, dafür verursacht die Musik Ohrenkrebs. Unterm Strich nur für echte Piraten geeignet, die es nicht stört, immer wieder Handelsschiffe oder die Marine eines x-beliebigen Landes im Alleingang zu versenken.

Grafik

ok

Sound

sch...

Steuerung

ok

Spielspaß

ok

45%

Singleplayer

55%

Multiplayer

Release

18.07.2008

Developer

Oxygen Games

Nintendo Points

1.000

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4


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